Freitag, 16. September 2016

Sieben minus eins von Arne Dahl






Sam Berger stürmt das Versteckt in dem ein 15 jähriges Mädchen gefangen gehalten wird. Doch er kommt zu spät, das Versteck ist geräumt und der Täter mit dem Mädchen verschwunden. Es ist nun schon das dritte 15 jährige Mädchen das verschwunden ist und Sam kam dem Täter bisher nicht näher.
Nun hat er aber zum ersten Mal eine heiße Spur, eine Verbindung zum Täter.
Eine junge Frau, die an jedem Tatort gesehen wurde ....

Ich habe lange gebraucht um mich mit Sam Berger an zu freunden. Bisher war ich sehr großer Fan von Dahls "Paul Hjelm", und Sam Berger ist ein ganz anderer Typ Ermittler.
Sam Berger kämpft sehr stark mit seinen Schatten und seiner Vergangenheit, einhergehend mit einer ausgeprägten Beziehungsunfähigkeit. Er ist eigentlich ein Einzelkämpfer und wird hier in eine Partnerschaft geworfen, die er schwer kontrollieren kann.
Auch ist dieser Roman wesentlich "skandinavischer", düsterer und verworrener.
Es dauerte eine Zeit bis ich Sam Berger und seine Geschichte verstehen konnte, aber dann hat mich der Roman total gepackt.
Doch kaum meinte ich, den Faden gefunden zu haben, überraschte mich Arne Dahl mit einer neuen Wendung. Meist eine, mit der ich nicht gerechnet habe und wieder konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Die Geschichte ist sehr böse, absolut spannend und ein hervorragender Einstieg in eine neue Ermittlerreihe.



€ 16,99 € 
Piper Verlag
Erschienen am 01.09.2016  
416 Seiten, Klappenbroschur 
ISBN: 978-3-492-05770-7

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