Sonntag, 26. März 2017

Rezension " Minus 18 Grad " von Stefan Ahnhem


  • Kommissar Fabian Risk
  • Fabian Risk Bd.3
  • List Verlag
  • 550 Seiten
  • 2016
  • ISBN: 9783471351246
  • 16, 99 Euro 
Klappentext:
In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte.

Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will.

Eins ist allerdings sicher: Es wird noch weitere Opfer geben, ein Serienmörder ist am Werk. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht das erste Opfer, und noch lange nicht das letzte ...
( Quell: List Verlag )

Zusammenfassung:
Fabian Risk und seine Familie versuchen die vergangenen Geschehnisse zu vergessen und sich als Familie neu zu finden. Sonja, Fabians Frau ist mittlerweile eine erfolgreiche Künstlerin, die Tochter entwickelt sich zu einem pubertierenden Teenanger und Theodor ist nach wie vor verschlossen  und problematisch.
Fabian arbeitet weiterhin als Kommisar und rutscht unverhofft in einen spektakulären Fall.
Peter Bris fährt mit überhöhten Tempo ins Hafenbecken und kann dort nur noch tot geborgen werden. Doch bei der Autopsie stellt sich schnell heraus, dass Bris gar nicht selbst gefahren sein kann, da er schon seit mindestens zwei Monaten tot ist. Er wurde tiefgefroren und und irgendwo aufbewahrt.
Recht schnell wird klar, das Bris nicht das einzige Opfer ist, sondern das es mehr tiefgefrorene Leichen gibt und das noch mehr allein lebende, reiche Männer in Gefahr sind.
Auch Sonjas neuster Protegè steht auf der Gefährdungsliste.
Als ob das noch nicht genug wäre, begeht auch ein Kollege Risks Selbstmord und diesen muss das Team auch erst verdauen.
Auf der dänischen Seite des Sund versucht Dunja eine Serie von Mord und Körperverletzung aufzuklären. Da sie aber zur einfachen Streifenpolizistin degradiert wurde, muss sie einen Großteil der Ermittlungen heimlich durchführen und eine Spur führt zu Theodor, Risks Sohn ......

Fazit:
Beste skandinavische Unterhaltung!
Mir gefällt Ahnhem von Buch zu Buch besser. Bei den ersten beiden Bänden hat mich die seltsame Chronologie der Bücher sehr irritiert, aber nun kenne ich die Personen und ihre Beziehungen und so spielt es auch keine Rolle mehr, wo in der Zeit das Buch angesiedelt ist. Es schließt an die vergangenen Ereignisse an, aber man kann das Buch auch gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen.
Die ersten Bände gelesen zu haben, würde es zwar leichter machen, die Eheprobleme zwischen Fabian und Sonja zu verstehen und man würde auch Dunjas Verhalten eher begreifen, aber grundsätzlich kann man das Buch auch im Alleingang lesen.
Die Geschichte ist superspannend, der Mörder so richtig böse und alles was auf Fabian einstürzt mal wieder zuviel als dass er es richtig verdauen könnte.
Der arme Kerl wird in den Büchern immer ganz gut mit bösen Taten und persönlichen Problemen überschüttet, aber insgesamt bekommt er alles ganz gut hin ;)
Ahnhem schreibt eingängig, leicht lesbar und eben sehr skandinavisch, die Personen sind glaubwürdig und passen gut in die Geschichte.
Besonders gut gefällt mir, dass auf beiden Seiten des Öresund ermittelt wird. In dieser Region war ich schon selbst und beim Lesen konnte ich viele Orte gut nachvollziehen.
Das Ende des Buches zeigte ganz deutlich, dass es noch einen weiteren Band geben wird und auf den warte ich nun :D

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