Freitag, 18. Februar 2011

Rezension: Schweigt still die Nacht von Brenna Yovanoff



Hardcover
€ 17,95
368 Seiten
ISBN 978-3-8390-0127-1
Script5 Verlag

Klappentext:
Mackie Doyles Geheimnis und das seiner Stadt sind untrennbar miteinander verbunden.
Um sein Leben zu schützen, tut er gut daran, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Doch als ein Kind verschwindet, muss Mackie sich entscheiden: Bricht er das Schweigen oder lässt er das Entsetzliche geschehen?
(Quelle: Verlag)

Zusammenfassung:
Mackie Doyle ist anders als die anderen.
Jeder spürt es, aber wie sehr er sich von seinen Mitmenschen unterscheidet, ahnen sie nicht.
Noch nicht mal Mackie kennt das gesamte Ausmaß seiner Existenz.
Dann stirbt in Gentry wieder ein kleines Kind.
Wie schon so oft und diesmal kehrt danach nicht wieder Ruhe und Schweigen ein.
Tate, die Schwester des verstorbenen Kindes ahnt, das nur Mackie ihr helfen kann.
Helfen das Rätsel um dessen Tod zu lösen und vielleicht andere Kinder vor dem gleichen Schicksal zu bewahren.
Mackie hat sein ganzes Leben nichts anderes versucht als sich und sein Geheimnis am Rande des Geschehens zu halten, doch nun soll er aktiv werden und sich mit seiner Geschichte auseinandersetzen.
Doch sein Drang davor weg zu laufen ist groß......

Fazit:
Irgendwie abgedreht ...
Aber toll!
Die Autorin zeichnet skurrile Bilder wie aus einem Alptraum.
Als würden sich Traumszenen und Wachzustände immer wieder abwechseln, schwebt die Geschichte zwischen Phasen normalen amerikanischen Highschoolalltag und einem Rausch seltsamer Bilder.
Dies paßt aber alles so schlüssig und stimmig zusammen, das zwischen dem Gentry tagsüber und den Abgründen unterhalb Gentrys kaum Brüche auftreten.
Ich fand das Buch eigentlich nicht so gruselig, vielleicht wirkt es auf ganz junge Leser so, aber die sollten sowieso lieber die Finger von dem Buch lassen.
Ich war eher von den Bilder fasziniert, die die Autorin entworfen hat.
Manchmal hatte ich dies Bilder so plastisch vor Augen, das sie eigentlich nur aus einem Horrorfilm stammen konnten, aber durch die Selbstverständlichkeit, mit der beide Welten Gentrys verbunden wurden, verloren die Bilder für mich an Schrecken und es stellte sich ein Eindruck skurriler Normalität ein.
Wer gerne schaurige Geschichten mag, ist hier sehr gut bedient.