Dienstag, 29. August 2017

Rezension " Geheimakte Odessa " von Clive Cussler



  • Dirk Pitt
  • Ein Dirk-Pitt-Roman 
  • Blanvalet Verlag
  • 511 Seiten
  • 2017
  • ISBN: 9783764506155
  • 22,99 Euro

Klappentext:
Exotische Orte, skrupellose Bösewichte - Dirk Pitt ist Kult!
Dirk Pitt, der Direktor der NUMA, unterstützt im Schwarzen Meer die Bergung eines Ottomanischen Schiffwracks. Da erreicht ihn der verzweifelte Hilferuf eines Frachters. Dieser wird angegriffen! Aber als Pitt und sein Partner Al Giordino den Schauplatz erreichen, entdecken sie nur noch Leichen. Pitt und Giordino stoßen auf auf einen Zusammenhang mit Schmugglern von radioaktivem Material, einem brillanten Entwickler von Kampfdrohnen und ukrainischen Rebellen. Diese Kombination wird zur größten Bedrohung, der Dirk Pitt jemals gegenüber stand!
( Quelle: Blanvalet Verlag)

Kurze Zusammenfassung:
Dirk Pitt ist gerade in türkischen Gewässern als sein Schiff ein SOS-Signal auffängt. Ein anderes Schiff wird angegriffen und kann sich nicht zur Wehr setzen. Pitt lässt alles stehen und liegen und eilt zu dem in Not geratenen Frachter.
Doch dort angekommen ist die komplette Mannschaft tot, einzig ein Maschineningenieur überlebt schwer verletzt.
Dirk Pitt kann die Situation selbst noch nicht richtig einordnen, da schließen sich ihm zwei bulgarische Ermittler an.
Auch sie wollen herausfinden, wer den Frachter angegriffen hat, denn versteckt im Maschinenraum befand sich eine Kiste gestohlenes, hochangereichertes Uran.
Diese Kiste war wahrscheinlich das Ziel der Piraten und die bulgarischen Ermittler wollen das Uran so schnell wie möglich sicher stellen.
Doch das Uran ist schon auf dem Weg zu einem niederländischen Millionär, der es für einen unglaublichen Rachefeldzug verwenden will.
Gleichzeitig stoßen Dirk Pitt jr. und Summer Pitt im Nordpolarmeer auf ein britisches Wrack. Seltsam ist, dass dieses Wrack laut Geschichtsbüchern gar nicht dort liegen sollte. Seltsam auch, dass auf dem gesunkenen Schiff das Gold der Romanows liegt und die Russen fest behaupten, es sei ein russisches Schiff.
Summer und Dirk versuchen diese Rätsel zu lösen und geraten in Lebensgefahr.
Noch wissen sie nicht, wer versucht sie zu töten und auf was sie eigentlich gestoßen sind, aber sie merken, dass ihr Gegner gnadenlos ist....

Fazit:
Dirk Pitt ist immer gut.
Spannend, interessant und einfach gut.
Clive Cussler hat mit den Dirk Pitt-Romanen eine spannende und sehr gut recherchierte Wissenschaftsthriller-Reihe geschaffen, die einfach Spaß macht.
In diesem Roman dreht es sich um die Schwarzmeerregion, die Ukraine, Russland und am Rande um Bulgarien und die Türkei. Letztere, weil sie eben auch Schwarzmeeranrainer sind.
Der Ukraine/ Russland-Konflikt wird hier von einer ganz anderen Seite betrachtet, als wir sie aus den Nachrichten und Berichten kennen.
Das gefällt mir und auch das Cussler reale Ereignisse mit in den Roman eingeflochten hat. 
Zum Beispiel den Abschuss einer Linienmaschine durch russische Separatisten, denn ich leider eigentlich schon fast wieder vergessen hatte.
In diesem Roman hat eine Person diesen Abschuss nicht vergessen und wird ihn auch nie vergessen können. 
Solche fiktiven Einzelschicksale an reale Ereignisse geknüpft lassen den Roman unheimlich lebendig werden und holen reale Schicksale wie auch das reale Ereignis aus der Vergessenheit.
Damit sind die Bücher von Clive Cussler zwar durchaus Bücher die man zur Unterhaltung wegschmökern kann, aber die Bücher können auch für Interessierte als kleine Geschichts- oder Wissenschaftslektion genutzt werden.
Die Personen in dem Buch sind sehr differenziert beschrieben und haben auch Schrullen und Macken. Das erhöht den Wiedererkennungswert von Buch zu Buch.
Dirk Pitt selbst ist einfach ein Held. Mit marginalen Schwächen und vielen heldischen Attributen. Ich finde es aber sehr unterhaltsam zwischendurch auch mal echte Helden zu lesen ;)
Es ist halt die alte Geschichte von Gut und Böse, aber wirklich unterhaltsam und zeitvertreibend.

Vielen Dank an den blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar





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