Samstag, 21. April 2018

Rezension " Der Schatz des Piraten " von Clive Cussler und Robin Burcell



  • Fargo-Reihe
  • Taschenbuch 
  • Blanvalet Verlag
  • 447 Seiten
  • 2018
  • ISBN: 9783734105104
  • 9,99 Euro

Klappentext:
Faszinierende historische Fakten, packende Action, mitreißende Charaktere

Die Schatzjäger Sam und Remi Fargo wagen etwas Neues: einen Erholungsurlaub! Doch als sie durch Zufall nicht nur auf eine Leiche, sondern auch noch auf eine Schatzkarte stoßen, können sie nicht widerstehen. Die Spur führt sie von Kalifornien nach Arizona, von Jamaica nach England. Ihr Gegner im Rennen: ein von diesem Schatz besessener Milliardär. Er ist Sam und Remi immer einen Schritt voraus, und sie kommen ihm nicht näher. Immer wieder werden ihre Anstrengungen sabotiert. Das lässt für sie nur einen Schluss zu: In ihrem Team ist ein Verräter!
(Quelle: blanvalete Verlag)


Kurze Zusammenfassung:
Remi und Sam Fargo haben endlich ein paar Tage frei und wollen einen kurzen Urlaub zu zweit genießen. Remi möchte den Ausgangspunkt der Reise, San Francisco, nutzen um Sam eine Freude zu machen. Hier ist das Antiquariat von Mr. Pickering und Remi ist sich sicher hier eine seltene Originalausgabe zu bekommen. Bree, eine Angestellte der Fargos, ist Mr. Pickerings Nichte und hat die Originalausgabe zur Seite legen lassen.
Doch kaum einige Stunden im Urlaub und mit shoppen beschäftigt werden Sam und Remi in das nächste Abenteuer gezogen, denn während Remi das Buch eingepackt bekommt, wird das Antiquariat überfallen und Mr. Pickering getötet.
Der Räuber hat es genau auf die seltene Originalausgabe abgesehen, die Remi gerade erworben hat.
Zufall? Es sieht erst danach aus, doch als Remi und Sam um die halbe Welt jagen, um das Geheimnis des Buches zu lüften ist die Gegenseite immer einen Schritt voraus und und scheint stets den nächsten Schachzug zu kennen.
Schnell wird den Fargos klar, das der Gegner nicht nur auf der Gegenseite ist, sondern mitten in ihrem Team .....

Fazit:
Ein turbulenter Abenteuerroman der die Welt ins Lesezimmer bringt.
Ich habe ja so einen kleinen Faible für Abenteuerromane und dieses Buch hat mich sehr gereizt, weil ich zum einen die Bücher von Clive Cussler sehr mag und zum anderen, weil hier eine Frau nicht nur eine begleitende und unterstützende Rolle spielt, sondern gleichwertig mit einem Mann die Abenteuer besteht.
Sam und Remi sind ein Ehepaar und auch im Kampf ein Team. Die Frau ist hier also nicht in der Rolle der Nebendarstellerin, sondern spielt die gleiche Hauptrolle wie ihr Mann. Das finde ich ja schon mal ziemlich klasse, denn in den meisten Abenteuerromanen spielt der Mann die Hauptrolle und die Frau/ Frauen sind entweder mit Informationsbeschaffung beschäftigt oder erledigen sonstige Aufgaben und wenn es brenzlig wird kämpft der Mann und die Frau verschwindet in den Hintergrund.
Hier sind beide Schatzjäger und beide können sich ziemlich gut durchsetzen. Sam ist sich sehr bewusst, das Remi selten seine Hilfe braucht und für sich selbst stehen kann. Er nimmt es mit Liebe und Humor und fühlt sich durch Remis Stärke absolut nicht bedroht.
Das gefällt mir sehr gut und ich mag es, dass Clive Cussler der Welt der klassischen Abenteuerromane auch eine starke Frau zugefügt hat.
Die Geschichte an sich ist spannend, abenteuerlich und turbulent, es geht um die halbe Welt, von San Francisco quer durch die Vereinigten Staaten, nach Südamerika und sogar nach Europa, immer auf der Spur eines alten Schatzes.
Manchmal ist die eine oder andere Querverbindung vielleicht ein bißchen arg an den Haaren herbei gezogen, aber was solls, ich lese schließlich kein Geschichtsbuch mit Anspruch auf korrekte Darstellung der Weltgeschichte, sondern ich bin mitten in einem Abenteuer in dem es viel BummBumm und Schläge gibt.
Auf jeden Fall mag ich die Fargos und auch die Art wie sie Abenteuer erleben.