Mittwoch, 3. Oktober 2018

Rezension "Justice" von James Patterson




  • Alex Cross Bd. 22
  • Blanvalet Verlag
  • Broschiertes Buch
  • 475 Seiten
  • Erscheinungstermin: 17. September 2018
  • ISBN: 9783734105364
  • 9,99 Euro

Klappentext:
Alex Cross ermittelt in seinem tödlichsten - und persönlichsten - Fall!

Detective Alex Cross kehrt zum ersten Mal seit über dreißig Jahren zurück in seinen Heimatort Starksville in North Carolina, denn sein Cousin Stefan wird eines schrecklichen Verbrechens beschuldigt. Auf der Suche nach Beweisen für Stefans Unschuld stößt Cross auf ein Familiengeheimnis, das alles infrage gestellt, woran er je geglaubt hat. Kurz darauf wird er außerdem in die lokalen Ermittlungen bezüglich einer grausamen Mordserie hineingezogen. Bald schon ist Alex Cross nicht nur einem brutalen Killer auf den Fersen, sondern auch der Wahrheit über seine eigene Vergangenheit - und die Antworten, die er findet, könnten sich als tödlich erweisen.
(Quelle: blanvalet Verlag)


Kurze Zusammenfassung:
Alex Cross hat Urlaub, doch statt mit seiner Familie die Zeit an einem Strand zu verbringen, entschließt er sich gemeinsam mit Frau, Kind und und seiner Mutter nach Starksville zu fahren.
Vor über dreißig Jahren war er das letzte mal in seinem Heimatort und eigentlich hatte er auch nicht vor gehabt wieder dorthin zurück zu kehren.
Jetzt allerdings sitzt sein Cousin im Gefängnis. Stefan wird verdächtig einen Jungen vergewaltigt und grausam ermordet zu haben.
Stefans Vergangenheit weist dunkle Punkte auf, doch jetzt hat er sich gefangen und arbeitet als Lehrer und nun ist er auf jede Hilfe angewiesen die er bekommen kann.
Cross, der seine Familie nicht im Stich lassen möchte, fährt nach Starksville und nimmt die Ermittlungen auf.
Kaum angekommen wird er fast von zwei Polizisten verhaftet und Alex weiß, dass seine Ankunft nicht unbemerkt geblieben ist.
Kurz darauf wird ihm der Besuch bei seinem Cousin versagt und auch Naomi, Cross Nichte darf Stefan nicht besuchen. 
Naomi ist Stefans Rechtsanwältin und irgendjemand möchte, dass der Prozess in 48 Stunden beginnt, ohne dass Stefan ordentlich vertreten wird.
Als dann auch noch ein Mordanschlag auf Stefans Verlobte verübt wird, weiß Cross, dass mehr hinter dem Fall steckt.
Irgendjemand will verhindern, dass der Verdacht von Stefan abgelenkt wird und Alex Cross ahnt, dass dies auch etwas mit ihm und seiner Vergangenheit zu tun hat ....


Fazit:
Ich lese die Reihe um Alex Cross sehr gerne.
Es sind leichte Krimis, die gut und flüssig zu lesen sind. Allerdings war ich von den letzten Bänden etwas enttäuscht. Es fühlte sich so an, als sei etwas die Luft draußen.
Von "Justice" bin ich aber wieder sehr begeistert. Das ist ein Alex Cross-Krimi wie ich ihn liebe und wie ich ihn haben möchte.
Vielleicht war es gut, dass James Patterson, hier in diesem Roman, wieder zu den Wurzeln des Hauptprotagonisten Alex Cross zurück gekehrt ist und dieser hier auch die zentrale Rolle spielt.
In den letzten Bänden hatte ich etwas das Gefühl, als würde Alex Cross nur so an mir vorbeihuschen und hier war er, für mich, wieder voll da.
Die Kapitel sind wie gewohnt sehr kurz gehalten. Ich mag das, denn so bekommt die Geschichte ein großes Tempo und es bieten sich immer wieder Stellen an denen man einen Cut setzen kann.
Natürlich nutzt James Patterson diese kurzen Kapitel auch um reichlich Cliffhanger einzubauen und hebt so noch einmal die Spannung.
Auf jeden Fall ist "Justice" ein sehr gelungener Alex Cross-Krimi.
Dieses Buch ist zwar Teil einer Reihe, aber man kann das Buch auch sehr gut unabhängig von allen anderen Bänden lesen.

Vielen Dank an den blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar